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- 10.1.2012: So macht man Bussiness in Kenya
- 2.1.2012: And a happy new Year
- 2.1.2012: Hier tut Hilfe wirklich not
- 14.9.2011: Erneut Feuerinferno, diesmal defekte Pipeline
- 8.8.2011: African Safari Club, geht es Gründer Rüdin jetzt an den Kragen?
- 21.7.2011: Uno warnt vor Hungertragödie in Ostafrika
- 15.6.2011: Muslemische Führer in Kenia wollen Todesstrafe für Schwule
- 5.6.2011: Zehn Rosen für € 3,48 ?
- 10.5.2011: Wieder einmal wollten "reiche Europäer" "armen Afrikanern" helfen
- 7.5.2011: Ein Fernsehstar unterstützt Duisburger Kindernothilfe
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So macht man Bussiness in Kenya
10.1.2012 von admin.
Geschäftstüchtige Postangestellte in Mombasa bessern ihr Gehalt auf.
Eine lustige Geschichte muss ich hier mal wieder loswerden. Eine Freundin von uns in Kenya hat es tatsächlich geschafft ein paar von uns bestellte Dinge in einen Karton zu packen und zur Post zu bringen. 20 kg hatten wir bestellt und das Geld von 12.000 KSH für das Porto ihr auch geschickt. Nun kam heute das Päckchen und natürlich hab ich es vor dem Öffnen erst mal auf die Waage gestellt. Diese zeigte dann korrekt 14,5 kg an.
Laut Rechnung, s. Foto waren es aber 20 kg.
Unsere Freundin zur Rede gestellt kam folgende Antwort von ihr:
Die Postangestellte sagte ihr das sei Übergewicht. Sie müsse mindestens 5 kg herausnehmen damit die 20 kg nicht überschritten werden. Also wurden paar Artikel rausgenommen und siehe da, plötzlich zeigte die Postwaage fast genau 20 kg an. Reingewinn für den Herr/Dame am Schalter knapp 4.000Ksh etwa 43 €, das entspricht etwa einem halben Monatseinkommen. Klar, das Paket geht ja nach Deutschland, der doofe Mzungu zahlt ja schon.
Auf jeden Fall sind dem Ideenreichtum sogar auf einer staatlichen Behörde keine Grenzen gesetzt. Man muss ja nur ein wenig die Waage manipulieren.
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And a happy new Year
2.1.2012 von admin.
Allen meinen Lesern wünsche ich für 2012 Erfolg, Gesundheit und tolle Reisen auf den schwarzen Kontinent.
Ja meine Berichte werden weniger auf diesem Blog. Das hat aber nichts mit Faulheit zu tun sondern eher mit fehlenden Nachrichten die auch hierher passen würden.
Die Zeitungen sind voll mit Bildern von hungernden Afrikanern, vollen Flüchtlingscamps, explodierenen Lebensmittelpreisen usw. usw.
Natürlich ist das auch wichtig zu wissen, aber das war nicht der Sinn dieser Website.
Mir ging es eher um persönliche Informationen von allen die sich auch den “AFRIKAVIRUS” eingefangen haben. Lustige Anekdoten oder Reisetipps z.B. Aber auch persönliche Erfahrungen von Reisenden sollten hier Veröffentlichung finden.
Ich versuche den Blog hier noch am Leben zu erhalten, ob es Sinn macht wird sich zeigen.
In diesem Sinne allen Lesern ein erfolgreiches 2012
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Hier tut Hilfe wirklich not
2.1.2012 von admin.
Der kleine vierjährige Maijengo krümmt sich vor Bauchschmerzen. Es ist kein Arzt in der Nähe, denn Maijengo wohnt in einem kleinen Dorf in Taita,Mwasombo Kenia. Die Eltern fahren Maijengo auf dem Arm mit dem Motorradtaxi in die 15 Kilometer entfernte Kreishauptstadt Wundanyi ins Distriktkrankenhaus “Wesu-Hospital”, das einzige Krankenhaus für 200 000 mittellose Menschen in Taita. Das Krankenhaus liegt oberhalb der Kreisstadt in den Taita Hills. Dort angekommen muss die Familie erst einmal lange warten, denn das Krankenhaus hat nur zwei Ärzte. mehr erfahren
Die Liste ist lang und oft sind es nur kleine Beträge die vielen Familien wirklich helfen können. Z.B. Explodierende Lebensmittelpreise in Kenya lassen vielen Menschen keinen finanziellen Spielraum mehr für Schulgeld oder Arztbesuche.
Hier nochmal der Link:
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Erneut Feuerinferno, diesmal defekte Pipeline
14.9.2011 von admin.
Wieder verbrannten über 100 Menschen weil sie versuchten aus einer defekten Pipeline Benzin abzuzapfen.
Das Unglück passierte in Nairobi in einem der Armenviertel. Viele Menschen verloren alles und mussten die Nacht im Freien verbringen. Und viele der Opfer sind bis zur Unkenntlichkeit verbrannt so das nur eine DNA Probe die Identifizierung ermöglicht.
Immer wieder passieren derartige Unfälle (s. Bericht über verunfallten Tanklastzug) ![]()
In ihrer Not versuchen diese Menschen ihre Kasse mit derartigen Diebstählen aufzubessern was aber in vielen Fällen dann zur Katastrophe führt.
mehr Infos hier
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African Safari Club, geht es Gründer Rüdin jetzt an den Kragen?
8.8.2011 von admin.
Momentan beherbergt der Gründer Karl Jakob Rüdin ca. 400 Gäste auf seinem 30.000 qm großen Anwesen, dies aber nicht unbedingt freiwillig schreibt heute die Zeitung Blick in der Schweiz. Getrommelt wird Tag und Nacht was den ehemaligen Hotelbaron des ASC und seinen Mitbewohnern den Schlaf raubt.
Hintergrund dieser Aktion sind die noch ausstehenden Löhne der ehemaligen ASC Hotelmitarbeiter, die seit dem Konkurs des Unternehmens in 2009 auf ihr Geld warten. In einem ersten Gespräch sicherte Rüdin wohl die Zahlung von ca. 500.000 Franken den Eindringlingen zu. Diese sind aber nicht bereit das Anwesen ohne ihr Geld zu verlassen. So werden wohl noch viele Nächte die Trommeln sprechen und die zur Hilfe gerufene Polizei macht erst einmal gar nichts.
Der Schweizer ASC musste im Frühjahr 2009 Konkurs anmelden, nachdem bereits 1 Jahr zuvor African Safari Airways den Betrieb einstellen musste. Damals sorgten die Neuwahlen mit ihren Revolten und mit fast tausend Toten für ausbleibende Touristen. Hotels und Strände glichen einer Geisterwelt (wir berichteten). Auch die Neugründung des ASC mit Sitz in Mombasa brachte keinen Erfolg. Erst vor kurzem musste man ebenfalls den Laden dort schließen und verhökert nun die einstigen Perlen des Keniatourismus an somalische Piraten, Inder und Chinesen.
Rüdin lebt seit Monaten schon innerhalb seiner Mauern und kann keinen Fuss vor die Tür setzen. Zu groß ist die Wut vieler geprellter Kenianer die durch die Pleite ihre Existenzgrundlage verloren haben und noch monatelang ohne Geld ihren Job gemacht haben. Mal schauen, wie er diesmal seinen Kopf retten will.
Bild und Infos von blick.ch
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Uno warnt vor Hungertragödie in Ostafrika
21.7.2011 von admin.
Die Hungerprobleme am Horn von Afrika werden nun von der UNO als Tragödie gemeldet.
Menschen laufen tagelang um das Flüchtlingslager in Dadaab Kenia zu erreichen. Dieses ist jetzt schon mit über 500.000 Menschen überfüllt und täglich werden es mehr. Die Ankömmlinge sind teils so ausgehungert und am Verdursten das sie sich als erstes auf die Wasserhähne stürzen. Frau Merkel hat vor ein paar Tagen 1 Mio. Euro Direkthilfe (die sie eigentlich gar nicht hat) zugesagt, aber das ist natürlich bei dem Ausmaß der Probleme nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
hier ein Video aus dem Lager
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